Geburtsvorbereitung

Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten sich auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Von Akupunktur über Yogakurse bis hin zum klassischen Geburtsvorbereitungskurs für sich und den Partner.

Es gibt unzählige Arten der Geburtsvorbereitung und hier geht es nicht darum zu sagen, welche besser oder die richtige Art ist. Dies muss jede Frau, aber auch jeder Partner für sich entscheiden.

Man kann sicher sagen, dass eine gute Geburtsvorbereitung die tatsächliche Geburt erleichtert. Ängste, Sorgen und falsches Halbwissen werden genommen, so dass sich das Paar optimal auf die Geburt und die Zeit danach vorbereiten und planen kann. Suchen Sie für sich das passende und richtige Programm raus und beteiligen Sie Ihren Partner so gut es geht. Lesen Sie ihm aus Büchern vor, melden Sie Ihn zu dem klassischen Geburtsvorbereitungskursen an und sprechen mit Ihm über Ihre Ängste, Sorgen, aber auch über Ihre positiven Gefühle.

 

Möglichkeiten der Vorbereitung existieren sowohl im mentalen / psychischen Bereich bis hin zur physischen Vorbereitung. Eine gesunde Mischung aus Angeboten für Körper und Geist ist sicherlich empfehelnswert.

 

- Zum einen kann man sich viel anlesen und im Internet über den Ablauf, mögliche Probleme, Herangehensweisen und Erfahrungen informieren

 

- Durch Akupunktur ab 36. Woche kann man durch vier halbstündige Sitzungen die Geburt bei vielen Frauen vereinfachen und beschleunigen. Dies ist wissenschaftlich belegt. Aus eigener Erfahrung können wir diese Anwendungen empfehlen. Sprechen Sie am besten mit Ihrer Hebamme darüber und lassen sich beraten.

 

- Durch Yoga-, Pilates oder klassische Schwangerschaftsgymnastikkurse kann man sich körperlich auf eine Geburt vorbereiten. Man erlernt Atemtechniken, Entspannungsübungen und arbeitet gezielt an Körperpartien, die bei der Geburt besonders belastet werden, wie zum Beispiel dem Beckenboden.

 

- Die klassische und meist genutze Variante ist der klassische Geburtsvorbereitungskurs. Entweder besuchen werdende Mamas und auch Papas einen Crash-Kurs am Wochenende oder einen länger dauernden Kurs an mehreren Abenden innerhalb der Woche. Hier kann der Partner prima eingebunden werden. Im Geburtsvorbereitungskurs werden auch Themen wie der Ablauf der Geburt, Vorbereitungsmöglichkeiten, Risiken, Stillen, Nachsorge und vieles mehr besprochen. Die Kosten für diesen Kurs für die schwangeren Frauen übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Die Partner müssen einen Unkostenbeitrag leisten, der zwischen 50 und 120 Euro liegen dürfte.